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29.06.2021

Sozialräumliche Aktion

Barrierefreiheit im Stadtzentrum Schönsee

Der Anlass für diese Aktion war eine Prüfungsaufgabe im Modul „Sozialraum“ an der OTH Regensburg im Rahmen des berufsbegleitenden Studiengangs Soziale Arbeit. Ziel sollte es sein herauszufinden, inwieweit die Infrastruktur in Schönsee einen Beitrag zur Inklusion behinderter Menschen leistet. Fr. Böck und Fr. Klar sind beide Bewohnervertreterinnen des Jägerhofs und erklärten sich bereit, mitzumachen. Auch eine zweite Mitarbeiterin war schnell gefunden- Fr. Kiesl war ebenso zu allen Schandtaten bereit. Pünktlich um 11 Uhr starteten wir bei bestem Wetter vom Jägerhof zu Fuß bzw. mittels der Elektrorollstühle (E- Rollis) in Richtung Stadtmitte und waren in fünf Minuten dort. Bereits auf dem Hinweg versperrten uns halb auf dem Gehsteig parkende Autos den Weg, so dass wir teilweise auf die Straße ausweichen mussten. Auch waren die Bordsteine nicht überall abgesenkt, sodass wir Umwege in Kauf nehmen mussten.

Wir steuerten verschiedene Geschäfte an wie: Getränkemarkt, Bäcker und Metzger und testeten, wie barrierefrei es sich dort einkaufen lässt. Einige Geschäfte hatten keine Stufen, sodass wir mit dem E- Rolli hineinfahren konnten. Allerdings war es darin so eng, dass wir kaum durchkamen bzw. nicht wenden konnten. Fr. Böck hatte den Vorteil, dass sie aus dem Rolli aussteigen konnte und in das Geschäft hineingehen konnte. Fr. Klar hatte in dieser Hinsicht eindeutig mehr Nachteile. 

Da wir aber nicht nur die Barrierefreiheit getestet haben, sondern auch noch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden wollten, kauften wir gleich für ein anschließendes Picknick ein, welches wir am Schönseer Weiher hielten. Es gab warme Leberkäsesemmeln und Getränke.

Es war für alle Beteiligten ein toller Vormittag und es war klar, dass dies nach Möglichkeit wiederholt werden sollte.

Fazit: Auch wenn in Sachen baulicher Barrierefreiheit in Schönsee noch Einiges getan werden muss, empfingen uns seitens der Verkäuferinnen und Bevölkerung Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit, was einen großen Mehrwert in Sachen Inklusion darstellt. Zwischenzeitlich gab es auch schon mehrere Termine mit der Gemeinde und bauliche Maßnahmen wie Absenkung der Gehsteige konnten bereits umgesetzt werden.

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