46
Klienten
30
Mitarbeitende
3
Wohngruppen
25.09.2026

Unser Urlaub in Österreich vom 21.09. – 24.09.2026

Sechs Bewohner, zwei Yvonnes und ein Hirsch, der zurückruft! Zwischen Höhenangst, Hängebrücken und Kaiserschmarrn haben wir Berwang unsicher gemacht – und unsere Lachmuskeln gleich mittrainiert!

Mit 6 Bewohner/-innen ging es nach Berwang in Österreich. Wir haben viele interessante Orte besucht und dabei beeindruckende Landschaften, Berge und historische Bauwerke kennengelernt.


Am Anreisetag besuchten wir gleich die Partnachklamm. Dort sind wir durch die enge Schlucht gewandert, die von hohen Felswänden umgeben ist. Das Wasser der Partnachklamm rauschte neben uns durch die Klamm und an einigen Stellen kam sogar Wasser von den Felsen herunter. Die beeindruckende Natur und die vielen Felsformationen machten den Spaziergang zu einem besonderen Erlebnis.


Am 1. Urlaubstag besuchten wir Schloss Neuschwanstein. Schon von weitem sah das Schloss mit seinen Türmen und der Lage in den Bergen wunderschön aus. Einige Bewohner gingen erst zu Fuß zur Marienbrücke und dann weiter zum Schloss. Die anderen fuhren mit der Pferdekutsche zum Schloss hinauf und konnten die beeindruckende Aussicht auf die umliegende Landschaft genießen. Das Schloss wirkte wie aus einem Märchen und besonders für eine Bewohnerin war es ein großer Wunsch das Schloss bei einer Führung zu besichtigen dabei wurden auch Ihre unbeantworteten Fragen von einem Mitarbeiter beantwortet.


Am 2. Urlaubstag war ein weiteres Highlight die Fahrt auf die Zugspitze, den höchsten Berg Deutschlands. Mit der Seilbahn ging es hinauf in die Berge. Oben angekommen hatten wir eine fantastische Aussicht auf die Alpen, mit einem traumhaften Wetter. Die hohen Berge und die teilweise schneebedeckten Gipfel waren beeindruckend. Runter ging es mit der Zahnradbahn, dies war für einige Bewohner, mit Ihrer Höhenangst, etwas leichter.
Bei der Ankunft am Hotel wurden wir herzlichst von der Besitzerin begrüßt und wir füllten uns gleich heimisch. Außerdem hatten wir gleich einen vierbeinigen Freund namens „Tande“.

Die Bewohner genossen jeden Morgen das reichhaltige Frühstücksbuffet, welches keine Wünsche übrig ließ. Abends kehrten wir in verschiedenen Restaurant ein. Die Nachspeise war aber in unserem Hotel das Beste, somit kehrten wir jeden Abend zur Nachspeise in unser Hotel zurück. Danach war der Abend meist zu Ende, da die Bewohner/-innen von dem anstrengenden Tag kaputt waren. Da Sie jeden Tag über Ihre Grenzen gingen wie zum Beispiel Höhenangst, die anstrengenden Wanderungen.

Von Tag zu Tag aber wurden Sie stolzer auf sich selbst.


Am letzten Abend hatten wir noch ein besonderes Erlebnis, wir waren genau in der Brunftzeit in den Bergen, da hallte der Brunftschrei von den Bergen bis zu unserem Hotel und man dachte der Hirsch steht neben einem.

Eine Bewohnerin suchte bei YouTube nach einem Brunftschrei vom Hirsch, fand ihn und spielte ihn ab. Sobald der abgespielte Ton aus war kam von den Bergen ein Hirschruf zurück, dies wiederholten wir 2 mal und der Hirsch machte mit und wir sind in Tränen ausgebrochen vor lauter Lachen.


Am Abreisetag besuchten wir eine Burgruine. Dort konnten wir die alten Mauern erkunden und uns vorstellen, wie die Burg früher einmal ausgesehen haben muss. Von der Ruine aus hatten wir ebenfalls einen schönen Blick auf die Umgebung. Besonders spannend war es, durch die alten Gemäuer zu gehen und auch ein Verlies zu Besichtigen. Ebenfalls konnte man bei dieser Burgruine über eine Hängebrücke namens Highline 179 gehen, diese war 406 m lang und wackelte sehr stark. Auch hier gingen einige Bewohner über Ihre Grenzen.


Die Bewohner waren sehr traurig als es wieder nach Hause ging und bedankten sich 1000 mal für den schönen Urlaub und möchten wieder mit Yvonne und Yvonne fahren.


< zurück zu den Meldungen