28.06.2019

Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr

Geschäftsführerin Sandra Loew informiert auf der Gesamtkonferenz über das abgelaufene Geschäftsjahr der Dr. Loew Soziale Dienstleistungen

Vor über 100 Führungskräften aus ganz Bayern präsentierte Geschäftsführerin Sandra Loew letzte Woche in ihrem Jahresrückblick die anhaltende Erfolgsbilanz der Unternehmensgruppe Dr. Loew Soziale Dienstleistungen. „2017 sprach ich davon, dass sich das Management aufgemacht hat mit „Verbindlichkeit und Spaß zu führen – nun zwei Jahre später kann ich feststellen, es ist uns gelungen!“ reflektierte Sandra Loew. „Auch die Rückmeldungen aus den Einrichtungen lassen darauf schließen, dass sich das Management gefestigt hat und Wirkung entfaltet hat.“

Verstärkungen im Management von Dr. Loew

Bereits im Dezember 2017 konnte die Fachstelle Informationsmanagement mit Julia Eger besetzt werden. Seit Oktober 2018 begleitet Laura Loew die neu geschaffene Fachstelle Pädagogik und Therapie. Das Management von Dr. Loew besteht nun aus sechzehn Fachbereichs- und Fachstellenleitungen.

Erste Erfolge bei der Umsetzung von Gesetzesverordnungen

In der Auseinandersetzung mit der Vielzahl neuer Gesetze und deren Umsetzung, hat sich Dr. Loew im letzten Jahr entschlossen, verstärkt die Politik zu nutzen um auf deren Sicht und Interessen aufmerksam zu machen. Aus diesen Bemühungen resulitieren die Besuche der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml und Sozialministerin Kerstin Schreyer in Wernberg-Köblitz im letzten Jahr. "Und tatsächlich konnten schon praktikable Alternativen mit der FQA bzgl. des AVPfleWoqG bezogen auf unsere Einrichtungen in Schwandorf, Teunz und und Glaubendorf gefunden werden." so Sandra Loew.

Besonders hob Sandra Loew auch die hervorragenden Ergebnisse der Einrichtungen bei den MDK Prüfungen hervor. Bei den Transparenzprüfungen liegen die Dr. Loew Einrichtungen wiederholt über dem Bayerndurchschnitt.

Interessenslage potentieller Investoren und die Refinanzierungsangebote der Bezirke liegen meilenweit auseinander

Die größte finanzielle Herausforderung liegt in der Umsetzung des AVPfleWoqG in den großen Pflegeeinrichtungen bezogen auf die Finanzierung durch die Banken und die Refinanzierung durch die Sozialhilfeträger. "Die Baukosten sind in den letzten 6-7 Jahren um ca. 33% gestiegen, die Mieten pro qm haben sich teils verdoppelt – und den Bezirken sind die Hände gebunden, bzw. nehmen qua ihrer Haushaltslage eine restriktive Haltung ein." erläutert Loew.

Dr. Loew übernimmt Leitstelle des Krisendienstes in Oberfranken

2018 und 2019 traten die beiden Teile des Bayerischen psychisch-Kranken-Hilfegesetz in Kraft. Ein wichtiger Bestandteil dieses Gesetzes ist, dass jeder bayerische Bezirk einen Krisendienst etabliert. In der Oberpfalz wird sich Dr. Loew im Rahmen eines Trägerverbundes am Krisendienst beteiligen. In Oberfranken übernimmt Dr. Loew mit einer eigens gegründeten gemeinnützigen Gesellschaft die Leitstelle des Krisendiensts.

Zahlreiche Baustellen abgeschlossen

In Schwandorf in der Bleistätterstraße konnte vor wenigen Wochen schon Richtfest gefeiert werden. In Neumarkt, Oberviechtach und der TSM in Simmelsdorf wurde der Neubau bereits bezogen. Aber auch in den Einrichtungen Grünthaler Hof, Nürnberg und Ebrach, dem Haus Federhof und der Wohngruppe in Zwiesel sind die vorgenommenen Sanierungen abgeschlossen. Derzeit laufen Planungen für einen Neubau einer Pflegeeinrichtung in Bayreuth und einer neuen Wohngruppe in Wernberg-Köblitz. In Wernberg wurde zudem bereits mit dem Umbau einer Immobilie begonnen, die als Ersatzbeschaffung für weitere zehn barrierefreie Plätze dient.

50-Jahre Dr. Loew - Ein wahnsinnsfest in Wernberg-Köblitz

2018 stand ziemlich umfänglich unter dem Einfluss der 50-Jahr-Feier. "Die Besucherzahl war der absolute Wahnsinn und lies unser Organisationsteam kräftig ins schwitzen kommen - mit so einem Besucherandrang hatte wirklich niemand gerechnet. Aber gleichzeitig macht es uns alle sehr stolz mitanzusehen, dass Dr. Loew und die Gemeinde Wernberg einfach eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte bei der Integration von Menschen mit Behinderung darstellen." blickte Sandra Loew zurück.

Nach dem Rückblick von Geschäftsführerin Sandra Loew machte Profilerin Suzanne Grieger-Langer mit ihrem Vortrag "Führung 007 statt 08/15" den anwesenden Gästen sehr anschaulich klar, was gute Führung ausmacht und wie man den Führungsstil konkret verbessern kann, um für zukünftige Entwicklungen gewappnet zu sein.

Sandra-Loew-Preis geht an zwei Einrichtungen

In diesem Jahr teilen sich erstmals zwei Einrichtungen den Sandra-Loew-Preis. Je 1.500 Euro gingen an die Einrichtungen Maxhütte und Bayreuth BTF/BTG für Ihr hervorragendes Engegement und Konzept bei der Ausbildung von Hilfs- und Fachkräften. Die Zufriedenheit der Auszubildenden als auch der Einrichtungen zeigt sich auch in der Anzahl der Festanstellungen im Anschluss an die Ausbildung. So können in beiden Einrichtungen fast alle Auszubildenden übernommen oder an andere Einrichtungen des Unternehmensverbunds vermittelt werden. Der Sandra-Loew-Preis wir jährlich an ökonomisch sinnvolle und praktisch umsetzbare Ideen von Mitarbeiter verliehen.

Traditionelle Ehrung der Jubilare

Langjährige Führungskräfte tragen mit ihrem Engagement zum Unternehmenserfolg bei. Sie werden traditionell bei der Gesamtkonferenz geehrt:

5 Jahre:
Rauh Heiko (Bayreuth Grüner Baum), Lotze Ronald (Hinterkreuth), Mc Dowell Kai (Bayreuth Grüner Baum), Müller Thomas (Hormersdorf), Schwab Matthias (Hormersdorf), Loew Laura (Zentrale Verwaltung), McWilliams Thomas (Ebrach), Masche Jens-Jochen (Nürnberg)

10 Jahre:
Heitzer Siegfried (Neumarkt/Schwandorf), Greim Bastian (Gerolzhofen), König Anita (Wernberger Werkstätten), Schwürzinger Sandra (Schreinermühle), Zangl Angelika (Lichtenau)

15 Jahre:
Werner Andre (Zentrale Verwaltung), Dehling Veronika (Neukirchen), Ottenschläger Simon (Bachetsfeld), Hutterer Markus (Zentrale Verwaltung)

20 Jahre:
Grundmann Frank (Fuchsenschleife), Achatz Petra (Schreinermühle), Uhlitzsch Kerstin (Königstein), Pauli-Brandl Barbara (Maxhütte), Hien Gabriele (Jägerhof), Gregori Ulrike (Schreinermühle)

25 Jahre:
Riegel Mirjam (Unterachtel), Stewart Beate (Neumarkt/Schwandorf), Hutzler Ina (Waidhaus), Hofmann Ute (Poppberg), Hien Christian (Jägerhof), Meierhöfer Klaus (Zentrale Verwaltung), Betzelt Freddy (Neukirchen), Drexler Beate (Tannenschleife)

30 Jahre:
Hoffmann Thorsten (Zentrale Verwaltung)

35 Jahre:
Friedl Siegfried (Zentrale Verwaltung), Karl Christa (Tannenschleife)


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